[PC] PURE FARMING 2018 – im Test

[PC] PURE FARMING 2018 – im Test

30. März 2018 Aus Von Marc Urbschat

Ob die Entwickler Ice Flames es schaffen mit Pure Farming 2018 den bisher Konkurrenzlosen Simulator Farming Simulator 17 von Giants Software vom Thron zu stoßen erfahrt ihr in unserem Test.

 

   

 

Pure Farming prahlt mit den Worten „LANDWIRTSCHAFT WELTWEIT!“ im Steamstore. Tatsächlich bietet das Spiel viele Schauplätze bestehend aus USA, Japan, Kolumbien, Italien und Deutschland. Letzteres ist jedoch nur in einem DLC erhältlich. Jedes Land hat ihre eigenen exotischen Feldfrüchte die es zu ernten gilt.

 

 

 

Zu beginn begrüßt uns ein sehr übersichtliches und vor allem freundliches Hauptmenü. Unsere erste Aufgabe besteht darin unseren Bauern zu erstellen. Die Möglichkeiten beschränken sich aber nur auf Hautfarbe und Kleidung. Zum Zeitpunkt des Tests ist es nur möglich das männliche Geschlecht zu wählen.

 

 

Pure Farming bietet dir die Wahl zwischen verschiedenen Modi. Anders als beim Konkurrenten besteht die gesamte Kampagne aus einem großen Tutorial. Dies gibt jedem die Möglichkeit einmal Bauer zu spielen ohne groß nachzudenken. Die Kampagne ist in Verbindung mit einer netten Geschichte und abwechslungsreichen Aufgaben sehr gut zu genießen. Wem das auf Dauer zu doof wird kann sich auch direkt im Freien Modus beweisen und entscheiden in welchen Teil der Erde man starten möchte.

Neben dem bewirtschaften der Felder kann sich der Bauer auch in der Viehzucht versuchen oder direkt Solar- und Windkraftanlagen bauen.

Das wohl größte Problem des Spiels wird die fehlende Vielfalt und der nicht existente Mehrspielermodus sein. 24 Fahrzeuge, 16 Anhänger und 50 Maschinen bietet Pure Farming an. Weitere sollen in Form von Add-ons folgen.

Wir bekamen die Möglichkeit Pure Farming samt Vorbesteller Bonus zu testen. Dieser Bonus war das Deutschland-DLC was es jetzt für 5,99€ extra zu kaufen gibt. Wir raten aktuell davon ab da die Deutschland Karte die kleinste Spielwiese des gesamten Simulators ist. Unterschiede zu den anderen Ländern ist der Anbau von Raps, Tomaten, Kohl und Paprika sowie die Möglichkeit einer Schafzucht. Das Geld ist es unserer Meinung nach nicht wert.

 

 

Ständiger Begleiter unseres Bauern ist sein Tablet. Dort finden wir alle Informationen die wir brauchen. Wir öffnen damit die Karte oder steuern eine Drohne über unseren Hof um uns einen Überblick zu verschaffen. Der heutigen Zeit angemessen können wir uns auch im Onlineshop Traktoren und andere Dinge kaufen. Sogar Sprit… Darauf gehen wir aber mal lieber nicht weiter ein.

 


 

Wenn man sich mal die Gegend anschaut merkt man schnell wie allein man ist. Es gibt einige wenige Passanten mit leblosen Gesichtern. Selbst wenn man diese anfährt passiert nix. Sie lösen sich einfach auf. Die gesamte Landschaft ist leblos. In der Fernen sieht alles einfach starr aus. Als hätte man einfach ein Foto ans Ende der Karte gesetzt. Daran muss der Entwickler Ice Flames dringend arbeiten. Abgesehen davon ist das Spiel Grafisch aber echt gut mit dabei. Kleine Partikel die durch die Lüfte fliegen lassen andere Sachen vergessen.

 

Kleine Bugs sind auch leicht zu finden:

Kleinere Bugs sind offensichtlich

 

Fazit:

Insgesamt kann man sagen das Pure Farming einige Sachen echt besser als der Farming Simulator macht. Leider machen die wichtigen Dinge wie Mehrspieler oder Vielfalt das Spiel nicht ganz so gut. Für Einsteiger ist Pure Farming eine tolle Sache. Der Grundstein ist gelegt. Wir sind gespannt was der Farming Simulator 19 im Herbst zu bieten hat und dann sehen wir uns im Konkurrenzkampf wieder.

 

   

 

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