Wir waren auch dieses Jahr wieder auf der Dokomi in Düsseldorf unterwegs und haben diese wunderbare Atmosphäre genossen. Vom 06. Juni bis 08. Juni 2025 fluteten 215.000 Besucher*innen die Düsseldorfer Messehallen. Damit gab es erneut einen großen Besucheranstieg von 35.000 Anime-, Manga- und Gaming-Fans.
Die 17. Dokomi verteilte sich 2025 auf 8 Messehallen und dem Congress Center Süd. Über 400 Aussteller und 1500 Fan-Stände füllten die verschiedenen Hallen und boten somit für alle Interessen das richtige Angebot.
In Halle 1 konnte man sein ganzes Geld bei bekannten Verlagen wie Yomeru, Crunchyroll, Carlsen, Panini und MangaJamSession lassen. Auch Animes von Hardball Films, Animoon Publishing und Anime House konnte man sich holen. Weitere Händlerstände waren unter anderem Rune oder Sammlerecke. Natürlich gab es auch wieder zahlreiche Schwerter und Figuren bei diversen Ständen zu kaufen. Hier in der Halle war natürlich wie immer am meisten los, was man gerade auch am Samstag wieder merken konnte. Zum Glück entschied man sich, bereits vor wenigen Jahren, die Eingänge aufzuteilen und somit den direkten Einlass an Halle 1 zu entlasten. Der Einlass fand über den Eingang Süd und den Eingang Nord statt, welche beide einen überwiegend reibungslosen Zulauf gewährleisten konnten.
Natürlich durfte auch dieses Jahr wieder die wirklich große Itasha Ausstellung auf der Dokomi nicht fehlen. Zahlreiche wirklich cool folierte Autos schmückten das Gelände. Für Auto- und Animefans gibt es in allen Genres was zum Anschauen.
Zum immer weiter wachsenden Food Corner, der sich über das gesamte Gelände erstreckt, gibt es nicht viel Neues zu sagen. Burger, Pommes, Crêpes, Bubbletea oder asiatisch gab es wieder zur Auswahl. Wenn es dir zu voll war, bist du einfach um die nächste Ecke gegangen und konntest dir dann dein Lieblingsgericht zu messeüblichen Preisen mit kleinerer Schlange kaufen.

Wer gerne Selfmade- und Indieprodukte unterstützt, konnte sich stundenlang in der Artist Alley austoben. Dort war es natürlich auch wieder besonders voll, weshalb man dann doch mal einen etwas größeren Bogen gemacht hat, wenn man nicht gerade etwas kaufen wollte. Auch der 18+ Bereich wurde wieder etwas größer. Was es dort zu sehen und zu finden gibt, muss jeder selber herausfinden. Wir können aber sagen, dass es teilweise lange Schlangen für die 18+ Bändchen gab, womit einem der Einlass in die Halle ermöglicht wurde. Diese kann kostenlos an mehreren Infopoints oder am 18+ Stand abgeholt werden. Kleiner Tipp unsererseits: Wer bereits am Freitag vor Ort ist, sollte sich das Bändchen frühzeitig sichern, um die nächsten Tage entspannt durch die Eingänge zu kommen.



Wenn die Beine eine Pause brauchen, kann man sich auch mal setzen und sich die vielseitigen Acts auf den Stages anschauen.
- Black Stage – Internationale Gäste, Musikalische Acts oder verschiedene Wettbewerbe wie ein Cosplay-Wettbewerb
- Live Stage – Hier gibt es ein interaktives Programm oder auch Übertragungen der bekanntesten V-Tuber
- Dance Stage – Workshops und Kurse für japanische/koreanische Tänze
- Gaming Stage – Duelle und Verlosungen
Und natürlich noch vieles mehr.
Und auch dieses Jahr konnte man wieder seine Lieblings- Synchronsprecher und Content Creator hautnah erleben und sich ein Autogramm oder Foto besorgen.
Gaming nimmt auch einen immer größeren Platz auf der Dokomi ein, so gab es wieder tolle Händler und einige Anspielstationen für Indiespiele oder auch Nintendo. Sogar Table-Top-Games gab es in großer Menge.








Womit man den Tag oder das Wochenende abschließen sollte, ist ein entspannter Spaziergang durch den japanischen Garten, wo auch immer sehr aufwendige und schöne Cosplays zu sehen sind.

Fazit
Die Dokomi gibt einem jedes Jahr aufs Neue das Gefühl von Freude und Zusammenhalt. Hier kommen unterschiedlichste Charaktere zusammen und leben ihre Leidenschaft. Es ist zwar voll, aber es gibt immer Plätze, wo man einige Minuten zur Ruhe kommen kann, um wieder Energie zu tanken. Die Organisation wirkt sehr durchdacht und lässt Luft für Neues. Wie sich die Dokomi weiterentwickeln wird, werden wir nächstes Jahr sehen. Noch bieten die Düsseldorfer Messehallen weiteren Raum, um zu wachsen. Es bleibt spannend!



































